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8 Funktionen von Transport Expresso, die unsere Kunden lieben (und ihr Leben bedeutend einfacher machen)

Nichts bereitet mir mehr Freude, als bei einer Transport Expresso-Präsentation von einem Kunden aus dem Publikum gefragt zu werden: „Kann Transport Expresso auch …“ – und ich genau weiß, dass meine Antwort „Ja!“ sein wird.

Meistens betrifft dies Funktionen, die schon seit vielen Jahren zum Toolset von Transport Expresso gehören. In einigen Fällen geht es aber auch um Funktionen, die wir erst kürzlich hinzugefügt haben, was langjährige Kunden davon überzeugte, ihre Versionen zu aktualisieren.

Ich werde Ihnen nun die acht „Kann Transport Expresso auch …“-Fragen nennen, die mir am häufigsten gestellt werden.

1. … nicht transportierbare Änderungen?

Wir alle wissen es: Wären alle SAP-Änderungen transportierbar, würde dies viele Probleme bei der Auslieferung von Änderungen auf einen Schlag lösen und wir wären weitaus näher an einer stets konsistenten SAP-Landschaft.

Doch leider müssen sich SAP-Entwicklungs- und Funktionsteams für viele Aufgaben direkt im SAP-System anmelden, z. B. um Vor- und Nachverarbeitungen an BW-Änderungen oder um eine Objekt-Aktivierung in PO-Systemen vorzunehmen.

Bei Basis Technologies nennen wir diese nicht transportierbaren Änderungen „manuelle Schritte“. Bereits seit Jahren unterstützt Transport Expresso das Management dieser Prozesse, wobei den Nutzern zum einen die Möglichkeit gegeben wird, diese zu dokumentieren (und aufzuzeigen, wer sie in welchen Systemen auszuführen hat) und zum anderen, um sicherzustellen, dass diese zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Sequenz des aktuellen SAP-Transports ausgeführt werden.

2 … systemübergreifende Abhängigkeiten?

Eine der häufigsten Ursachen für Importfehler bei der Bereitstellung von Transporten in einer SAP-Landschaft ist das Ausführen einer nicht transportierbaren Aktivität zum falschen Zeitpunkt.

Systemübergreifende Abhängigkeiten (z. B. wenn ein BW-Transport von einem ECC-Transport abhängt) führen häufig zu vermeidbaren Importfehlern, so dass bei Nichtbeachten dieser Abhängigkeiten Transporte neu importiert werden müssen.

Auch diesem Problem beugt Transport Expresso bereits seit Jahren vor. Die Release Orchestration ermöglicht es sogar, den gesamten Prozess zu automatisieren.

Angenommen, Sie liefern eine Änderung aus, die aus (i) einem ECC-Transport und (ii) einem davon abhängigen BW-Transport besteht, und darüber hinaus vor dem Import des BW-Transports (iii) einige Vorverarbeitungen durch einen BW-Consultant vorgenommen werden müssen, dann übernimmt die Release Orchestration den Kick-off für den Import der gesamten Änderung (natürlich nach Freigabe) unter Beachtung der einzuhaltenden Reihenfolge, also erst (i), dann (iii), dann (ii).

Die Vorverarbeitung muss nicht mehr manuell beim BW-Consultant angefordert werden, denn die Anfrage wird automatisch per E-Mail verschickt. Und wenn der BW-Consultant seine Vorarbeit für den Transport abgeschlossen hat, erfolgt der Import automatisch, ohne dass das Basis-Team tätig werden muss.

3 … Build List-Reports

Wir gehen einmal davon aus, dass Sie nicht nur eine einfache Änderung aus zwei Transporten vornehmen wollen. Nehmen wir an, Sie haben mit einer großen Gruppe aus SAP-Entwicklern und Funktions-Consultants monatelang an einem großen SAP-Projekt gearbeitet und müssen nun 1000 Transporte vornehmen.

In vielen Organisationen, in denen SAP genutzt wird, wäre für ein solches Projekt ein Change und Release Manager für das Erstellen einer Sequenzliste mit allen Transporten und nicht transportierbaren Änderungen notwendig. Diese Person würde Stunden, wenn nicht sogar Tage damit verbringen, manuell eine Build List-Tabelle zu erstellen und diese dann über den STMS-Importverlauf und mit dem Projekt-Team zu validieren, so dass alles perfekt sequenziert ist und nichts vergessen wird.

Aber nach meiner Erfahrung wird immer etwas vergessen. Das Mitglied eines Entwicklungs- oder Funktionsteams übersieht vielleicht eine Transportabhängigkeit oder etwas muss vor oder nach einem bestimmten Transport direkt am System vorgenommen werden. Oder der Change und Release Manager selbst macht einen Fehler.

Plötzlich treten beim Cutover unerwartete RC8s auf und jemand, mit dem man im Rahmen des Projekts noch nie etwas zu tun hatte, fängt an zu schimpfen. Erst nach langem Suchen, vielleicht sogar nachts oder am Wochenende, wenn diese Großprojekte üblicherweise bereitgestellt werden, kommt ein Entwickler oder Funktions-Consultant aus seinem Kämmerchen und gibt zu, dass er etwas übersehen hat.

Der Build List Report von Transport Expresso beseitigt das Risiko menschlicher Fehler und bietet eine vollständig automatisierte, sequenzierte Liste aller Transporte sowie nicht transportierbarer Änderungen, die zu einem Projekt gehören. Der Report bietet sogar eine Voraussage, wann Ihr Projekt-Team als Support für einzelne Transporte benötigt wird und wann manuelle Aufgaben gemäß Bereitstellungszeiten im vorangegangenen System in der Umgebung ausgeführt werden müssen.

Weitere Informationen über den Build List Report von Transport Expresso finden Sie hier.

4 … Deep Impact Analysis

Wäre es nicht toll, wenn alle, die an den Änderungen Ihres SAP-Systems beteiligt sind, am selben Ort und in derselben Zeitzone arbeiten würden und zudem genau wüssten, wofür jeder andere Beteiligte bis hinunter auf Objektebene verantwortlich ist?

Sicher – das wäre super … und ein Sechser im Lotto wäre auch ganz schön.

Doch leider ist nichts davon sehr wahrscheinlich. Interne und externe SAP-Entwickler und Funktionsteams, die getrennt voneinander arbeiten, liefern häufig Änderungen an die Produktion aus, die voneinander abhängig sind.

Zum Beispiel liefert Entwickler A ein neues kundenspezifisches Programm, das sich auf einen Funktionsbaustein bezieht, welcher von Entwickler B geliefert wird. Dieser Funktionsbaustein wiederum hängt von einer spezifischen Tabelle ab, die im Zuge einer weiteren Änderung von Entwickler C bereitgestellt wird.

Wenn also diese spezifische Tabelle nicht vor dem Funktionsbaustein ausgeliefert wird, werden Sie sich notgedrungen mit Ausgabefehlern auseinandersetzen müssen. Ebenso treten Fehler auf, wenn das kundenspezifische Programm vor dem Funktionsbaustein geliefert wird.

Das Analyse-Tool ShiftLeft Deep Impact Assessment sorgt dafür, dass solche Objektabhängigkeiten auf unterer Ebene keine kosten- und zeitintensiven Fehler und Probleme in der Produktion verursachen, indem automatisch vor der Genehmigung oder dem Import einer Systemänderung gewarnt wird.

Dies ist eine neue Funktion unseres DevOps-Toolset – wahrscheinlich einigen unserer Transport Expresso-Bestandskunden noch gänzlich unbekannt – welche sich seit dem vergangenen Jahr, als die ersten Kunden sie erstmals nutzen konnten, sogar beträchtlich weiterentwickelt hat.

Wenn Sie wissen möchten, wie Deep Impact Assessment oder die anderen genannten Funktionen Ihnen bei Ihren SAP-Änderungsprozessen helfen können, nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Und wenn Sie wissen wollen, welche die fehlenden vier „Kann Transport Expresso auch …“-Fragen sind, sollten Sie in ein paar Wochen Teil II dieses Beitrags lesen.

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